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Unsere Strumpfbandnattern









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Strumpfbandnatter im Grünen

„Was machen die Schlangen?“
ist oft die erste Frage, wenn Schulklassen den Bioraum betreten, und dann wird ins Terrarium geschaut, wo die beiden sind.

Unsere Strumpfbandnattern sind tagsüber aktiv und gut zu beobachten, wenn sie sich auf ihrem Lieblingsplatz unter dem Strahler sonnen oder von ihrem „Baum“ aus Sichtkontakt aufnehmen.
Strumfbandnatter beim Sonnen
Seit 1999 halten wir an der Hauptschule Liebenau Strumpfbandnattern.
Sie werden von der Bio-AG betreut.

Die Gewöhnliche Strumpfbandnatter stammt aus Nordamerika. Sie ist die am weitesten verbreitete Reptilienart zwischen Alaska und Mexiko. Ihren Namen verdanken die Strumpfbandnattern ihren hell abgesetzten Rücken- und Seitenstreifen. Die Weibchen werden meist einen Meter lang, manchmal bis zu 1,20 m. Männchen erreichen selten eine Länge von mehr als 60 cm. Sie können 12 Jahre alt werden. In der Natur leben Strumpfbandnattern oft in der Nähe kleiner Gewässer und ernähren sich von Fischen, Amphibien, Würmern, Schnecken und kleinen Säugetieren.
Unsere Schlangen sind – wie im Video zu sehen – ausgesprochene Nahrungsspezialisten.



Die eine frisst nur Fisch, der entweder mit der Pinzette gefüttert oder in einen Napf gegeben wird, die andere mag nur Regenwürmer. (Die Würmer kaufen wir im Laden, da selbst gesuchte oft von Parasiten befallen sind.) In beiden Fällen geben wir zusätzlich ein Vitaminpräparat um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Wie alle wechselwarmen Tiere kommen auch Nattern mit wenig Nahrung aus, wir füttern ein Mal pro Woche. Man kann gut beobachten, wie die Schlangen zunächst züngeln, um die Beute wahrzunehmen, und sie dann verschlingen.
Im Terrarium befindet sich ein Wasserbecken, in dem die Tiere schwimmen können. Außerdem haben sie Klettermöglichkeiten und Versteckplätze, von denen aus sie gerne auf Beute lauern.



Schlangen - hautnah:



Alle paar Monate verweigern die Tiere das Futter, die Haut wird stumpfer und über den Augen liegt ein Grauschleier. Eines Morgens finden wir dann die zu eng gewordene, abgestoßene Haut.
abgestreifte Schlangenhaut

  
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